· 

Embodiment =?

Ver.KÖRPERung; Ver.LEIBlichung

 

Dieses Thema fasziniert mich schon lange und ich nehme um mich herum immer mehr Interesse daran wahr.

Ich denke, dass immer mehr Menschen verstehen, dass viele „Zivilisationskrankheiten“ (nicht nur physische, sondern auch psychische) wohl auch mit der Art zusammenhängen, wie wir mit Körpern umgehen.

Viele bemerken, dass es nicht ausreicht, 2 mal in der Woche beim Yoga oder im Fitnessraum zu sein (eine seltsame Idee allemal, spezielle Orte zu schaffen, in denen Bewegung stattfinden darf!)

Vielleicht fällt uns zurzeit auch besonders auf, wie wichtig es überhaupt ist, sich frei bewegen zu können?

 

Wir leben unser Leben verkörpert, aber weil wir seit Kindesbeinen gelernt haben uns fast immer und ausschließlich im Kopf aufzuhalten, haben wir ihn (zu) lange vergessen.

 

Es wird also Zeit, uns zu erinnern:

  • das wir Körper nicht haben - sondern sind!
  • das wir alles, was wir je erlebt haben und noch erleben werden, mit dem Körper erleben!
  • das die Grundlage für Leben(digkeit) – und damit auch die Chance auf Freude und Kraft – in der Einheit von Körper, Geist und Seele liegen.

Das ist eine Sicht, die glücklicherweise inzwischen von der Wissenschaft geteilt wird und nicht mehr in der „esoterischen“ Ecke versauern muss.

 

Es ist also höchste Zeit, dass wir unsere Körper nicht weiter wie „Brain – Taxis“ behandeln und auch nicht, wie funktionelle Maschinen.

Es ist höchste Zeit, ein Gewahrsein und eine Achtsamkeit für den Körper wieder zu entdecken, der uns 7 Tage die Woche für 24h durch unser Leben trägt und ohne den nichts möglich wäre.

 

Den Körper erleben, statt optimieren.

Den Körper spüren, statt übergehen.

Der Körper als Ich, statt als er.

Der Körper als Verb.

 

Wie fühlt sich das wohl an?

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0